Andachten:

Was ist eigentlich Freiheit? Kinder sagen manchmal: „Wenn ich mal groß bin, dann mache ich nur noch das, was ich will. Dann bleibe ich abends so lange auf, wie ich Lust habe. Dann gucke ich im Fernsehen jeden Film auf den ich Bock habe.” Ist das schon Freiheit?
Freiheit wird in der Regel als die Möglichkeit verstanden, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten auszuwählen und entscheiden zu können. Begriffe wie Autonomie oder Unabhängigkeit sind eng mit diesem Freiheitsbegriff verbunden.
Letztlich müssen wir uns im Klaren darüber sein, dass auch dann, wenn wir in einer Freiheit leben, letzten Endes doch an bestimmte Dinge im Leben gebunden sind. Auch wenn wir in einem freien Land, in einem Rechtsstaat leben, ist es doch ausgesprochen wichtig, dass nicht jeder in diesem Land das machen kann, was er gerade will. Wir alle sind an die Gesetze und Ordnungen unseres Landes gebunden, und das ist gut so. Ich glaube gerade für ein Leben in Freiheit ist es absolut von Wichtigkeit, dass es Gesetze und Ordnung gibt, die für alle, die in diesem Freiheitsstaat leben, auch gelten.
Wenn zum Beispiel jeder innerorts so schnell mit dem Auto fahren könnte, wie er wollte, gäbe es wahrscheinlich viel mehr Verkehrstote.
In Galater 5,1 lesen wir: Zur Freiheit hat uns Christus befreit! Diese Freiheit steht dafür, das neutestamentliche Christen nicht mehr unter dem Bund des Alten Testamentes leben. Durch das Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu Christi ist ein allumfassendes Opfer für die Sünden der Menschen gebracht, so dass wir heute keine Tieropfer mehr darbringen bringen müssen, um unsere Schuld zu sühnen.
Woran kann ich mich aber heute als Christ orientieren? Gelten die 10 Gebote noch oder nicht? Welche neutestamentlichen Gebote und Ordnungen sind Kultur bedingt und an welchen muss ich mich orientieren? Woran muss ich mich halten? Das sind Fragen, mit denen Christen logischerweise immer wieder konfrontiert werden.
Eine alle Fragen beantwortende Antwort gibt es meiner Meinung nach in diesen Fragen nicht, zumindest keine die man in einem Satz erklären könnte.
Die so genannte Goldene Regel ist aber zumindest ein Hinweis darauf, wie christliche Lebensführung im Idealfall aussehen kann: Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt sein wollt. (Lukas 6,31)
Wer sich versucht daran zu orientieren, der ist bestrebt, dem Herrn Jesus gehorsam zu sein und Jesu Liebesgebot seinen Mitmenschen gegenüber Tat werden zu lassen. Christen sollten einfach bestrebt sein, sich auch an Christus zu orientieren. Sein Leben ist Maßstab für unser Leben als Christen. Unsere Freiheit ist die Freiheit des Glaubens in ihm!
Freiheitliche Grüße,
Euer Christoph Meys

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